Wer ich bin
Mein Name ist Mereth Platzer, ich bin 29 Jahre alt, Mutter und gelernte Restaurantfachfrau.
Ende 2022 habe ich Emden zu meiner Wahlheimat gemacht. Hier lebe ich, arbeite ich und engagiere mich politisch, weil ich überzeugt bin, dass gute Kommunalpolitik dort beginnt, wo sie den Alltag der Menschen verbessert.
Den Alltag vieler Menschen kenne ich nicht aus Erzählungen – ich lebe ihn. Zwischen Schicht- und Teildienst, Familie und Ehrenamt erlebe ich jeden Tag, welche Herausforderungen Beschäftigte, Eltern und junge Menschen bewältigen müssen. Genau diese Erfahrungen prägen meinen Blick auf Politik.
Mein politischer Weg
Seit 2020 engagiere ich mich bei den Jusos und der SPD in Niedersachsen.
Meine ersten kommunalpolitischen Erfahrungen durfte ich von 2021 bis 2022 im Ortsrat Steenfelde in Westoverledingen sammeln. Dort habe ich gelernt, wie wichtig es ist, zuzuhören, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.
Von 2021 bis 2024 war ich stellvertretende Landesvorsitzende der Jusos Niedersachsen. Seit 2024 engagiere ich mich als stellvertretende Bezirksvorsitzende der Jusos Weser-Ems und seit 2025 darf ich als Vorsitzende der Jusos Emden die politische Arbeit junger Menschen vor Ort mitgestalten.
Diese Erfahrungen nehme ich heute mit in meine Arbeit für Emden.
Für ein Emden, das zusammenhält
Ich wünsche mir eine Stadt, in der Menschen sich mit Respekt begegnen und niemand Angst haben muss, anders zu sein. Demokratie bedeutet für mich nicht nur wählen zu gehen. Demokratie bedeutet zuzuhören, Verantwortung zu übernehmen und füreinander einzustehen.
Vielfalt macht unsere Stadt stärker. Zusammenhalt entsteht dort, wo Menschen sich gegenseitig unterstützen statt gegeneinander ausgespielt zu werden.
Deshalb stehe ich für ein offenes, solidarisches Emden. Klar ist aber auch: Wer Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Religion, Hautfarbe oder Identität abwertet oder unsere Demokratie angreift, überschreitet eine Grenze. Dagegen braucht es eine klare Haltung.
Was mich antreibt
Politik darf Probleme nicht nur verwalten. Sie muss den Alltag der Menschen konkret verbessern. Deshalb ist mir wichtig, zuzuhören, anzupacken und Lösungen zu schaffen.
Unsere Stadt lebt von den Menschen, die jeden Tag Verantwortung übernehmen. Als Restaurantfachfrau weiß ich, wie sich Schichtdienst, Zeitdruck und Verantwortung anfühlen. Kommunalpolitik entscheidet nicht über Tarifverträge, aber sie kann gute Rahmenbedingungen schaffen und sich für sichere Arbeitsplätze, starke Betriebe und gute Ausbildungsbedingungen einsetzen.
Bildung, Ausbildung und Teilhabe dürfen nicht vom Geldbeutel oder der Herkunft abhängen. Jedes Kind verdient die Chance, seinen eigenen Weg zu gehen. Nicht jedes Kind profitiert vom gleichen Bildungsweg. Deshalb brauchen wir Schulen, die unterschiedliche Stärken und Bedürfnisse ernst nehmen.
Gerade junge Menschen und Auszubildende brauchen Perspektiven. Eine Ausbildung darf nicht an der Wohnungssuche scheitern.
Deshalb habe ich einen Antrag zur Einrichtung eines Azubi-Wohnheims in Emden mit auf den Weg gebracht. Denn Azubis brauchen keine warmen Worte. Sie brauchen bezahlbare Wohnungen.
Ich wünsche mir ein Emden, das bezahlbar, lebenswert und offen bleibt. Eine Stadt, in der Familien Unterstützung finden, junge Menschen Perspektiven haben und Vielfalt als Stärke verstanden wird. Menschenrechte sind für mich nicht verhandelbar.
Ich kandidiere, weil ich Verantwortung übernehmen möchte.
Nicht, weil ich glaube, auf alles eine Antwort zu haben, sondern weil ich bereit bin zuzuhören, Probleme anzupacken und gemeinsam mit anderen Lösungen zu entwickeln.
Ich möchte Politik machen, die nah an den Menschen ist – ehrlich, verlässlich und mit dem Anspruch, unsere Stadt jeden Tag ein Stück besser zu machen.
Meine Politik beginnt nicht im Rathaus. Sie beginnt dort, wo Menschen leben, arbeiten und ihren Alltag meistern. Genau deshalb kandidiere ich für den Stadtrat Emden.
Mereth Platzer